Freeletics – meine Transformation und Erfahrungsbericht

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Freeletics Training draußen

Ich bin Jasmin, 28 Jahre alt und 2 fache Mama. Schon mit 14 Jahren begannen bei mir die Gewichtsprobleme und wurden durch pubertären Frust immer schlimmer. Mit 16 erreichte ich dann ein Gewicht von 85 kg bei nur 1,65m Körpergröße. Ich war unzufrieden und frustriert. Ich schaffte es zwar von diesem Höchstgewicht runter zu kommen, jedoch nicht mein Gewicht weit genug zu reduzieren, geschweige denn zu halten. Seit Jahren pendeln meine Kilos zwischen 70 und 75 kg. Die beiden Schwangerschaften haben ihr Übriges getan, damit ich mich in meiner Haut überhaupt nicht mehr wohl fühle. Doch damit soll jetzt Schluss sein! Ich habe den Entschluss gefasst etwas zu ändern und zwar grundlegend. Alte Gewohnheiten und Bequemlichkeiten ablegen und einfach durchzustarten. Mit meinem neuen Coach an meiner Seite!

Freeletics – mein neuer Coach

Bei meiner Recherche nach dem passenden Fitnessprogramm bin ich auf Freeletics gestoßen. Der Name war mir bereits bekannt, doch was dahinter steckt war mir unklar. In zahlreichen YouTube Videos kann man erstaunliche Körper Transformationen bestaunen. Ja genau das will ich auch – weg vom schlappen, trägen Wabbel – hin zu einer sportlich fitten und trainierten Figur. Ich entscheide mich also meine Sporteinheiten für die nächsten 15 Wochen in die Hände meines Freeletics Coach zu geben. Auch wenn ich noch nicht weiß was mich erwarten wird – ich will fit werden, ich will schlank werden, ich will ein freier Athlet werden!

Ready – set – GO!

Ich stehe in den Startlöchern. Um zu sehen wie die nächsten Wochen für mich laufen konfrontiere ich mich heute mit den (halb) nackten Wahrheiten. Zugegeben, es gibt schöneres Als Vorder-, Rück- und Seitenansichtsfotos von sich selbst zu machen. Aber umso mehr bin ich gespannt, wie sich die Fotos über die nächsten 15 Wochen hinweg verändern.

Startbilder vom 31.07.2018

Freeletics Start Bilder

Alter 28
Größe 1,65 m
Gewicht 72,5 kg
BMI 26,4
Brustumfang
Taillenumfang
Hüftumfang
Poumfang
Oberschenkelumfang
Oberschenkelumfang
Oberarmumfang
Oberarmumfang

Woche 1 – mein Start in die Freeletics App

Nachdem ich meinen Coach also für 15 Wochen gebucht habe ist meine Motivation grenzenlos. Fix ist die App heruntergeladen und mir werden nach der Anmeldung eine Reihe Fragen gestellt, um meine aktuelle Körpersituation zu erfassen. Dazu gehört auch ein kleiner Fitnesstest, der mich direkt ins Schwitzen bringt. Auf den ersten Blick gefällt mir Eines besonders gut: jede Übung wird in einem Video ausführlich demonstriert, so dass man kaum etwas falsch machen kann. Nach dem Test erstellt mein Trainer mir einen Plan für diese Woche – kurze Ernüchterung für meine Motivation: es sind ‚nur‘ 3 Workouts vorgesehen. Doch das macht nichts, es steht mir jederzeit frei einen ‚Odysseus‘ oder ‚Artemis‘ einzulegen. Ja – die Trainingseinheiten sind nach griechischen Göttern benannt. Weil Athena gut klingt entscheide ich mich an meinem ersten Tag für dieses Workout. Nach 11 Minuten und 13 Sekunden läuft mir der Schweiß nur so übers Gesicht. Der erste Tag fühlt sich sehr gut an. Ich bin platt aber zufrieden und freue mich auf die erste Woche meiner Reise.

Die erste Woche : Freeletics Übungen – Neuland für meinen Körper

Weil ich motiviert bin trainiere ich in meiner ersten Woche an sechs Tagen. Neben meinen vom Trainer vorgesehenen Einheiten absolviere ich noch einige weitere Freeletics Übungen. An Tag zwei und drei spüre ich starken Muskelkater in den Oberschenkeln. Ich versuche die Beine ein klein wenig zu schonen und genieße zeitgleich das Gefühl dass die Squats ihre Wirkung in meinem Körper zeigen. Ich versuche bei jedem einzelnen Training mehr als 100% zu geben und dabei schwitze ich, wie ich noch nie zuvor geschwitzt habe. Mein Training zwei vom Coach absolviere ich an einem Freitag. Nach 28 Minuten bin ich zittrig verschwitzt und mein Körper sagt mir noch eine Übung und ich muss mich übergeben. Das Schwitzen hält noch mindestens 20 Minuten nach dem Freeletics Training an. In dem Moment verfluche ich meine Entscheidung ausgerechnet im August zu beginnen. Das Thermometer zeigt draußen Temperaturen um die 35 Grad. Am Sonntag lege ich spontan eine Trainingspause ein. Ich finde einen kompletten Tag Erholung muss ich meinem Körper gönnen. Am Montag absolviere ich dann mein letztes Training für die Woche und bin sehr stolz und zufrieden mit mir.

Die Freeletics App zeigt mir, dass ich mit meinen Trainingseinheiten diese Woche 4983 Punkte gesammelt habe. Nachdem ich die Woche abgeschlossen habe folgt ein interessanter Teil für mich: hat diese erste Woche bereits eine Veränderung an Gewicht und Körper gebracht? Die Waage zeigt am Dienstagmorgen 71,3 kg. -1,2 kg in der ersten Woche sind definitiv ein großer Erfolg für mich. Bei den Fotos in Vorder-, Seit- und Rückansicht kann ich noch nicht wirklich einen Unterschied erkennen, aber das kommt mit der Zeit – da bin ich nach der ersten Woche sehr sicher!

Die erste Woche – Bilder

Freeletics Bilder Woche1

Freeletics Woche 2: Enttäuschung und ein Entschluss

Mit beenden der ersten Woche wird mir mein neuer Trainingsplan angezeigt auf den ich auch ein wenig Einfluss nehmen kann. Nach jeder Woche besteht die Möglichkeit einige Anpassungen vorzunehmen. Zum Beispiel kann man zwischen drei, vier und fünf Trainingseinheiten pro Woche wählen. Ich entscheide mich für fünf, da ich ja sowieso sechs Mal die Woche trainieren möchte. Außerdem entscheide ich mich dazu, dass mein Trainer meine Beine schonen soll. Die fühlen sich nach der harten ersten Woche noch immer an wie Blei. Als mein Trainingsplan für die zweite Woche mit Freeletics steht lege ich sofort motiviert los. Doch die Ernüchterung folgt schnell – das große Schwitzen bleibt aus. Der Schwierigkeitsgrad der Freeletics Übungen in dieser Woche scheint von meinem Coach stark reduziert worden zu sein. Nach dem Training bin ich enttäuscht. Ich vermute dass es zwei Gründe dafür gibt, dass die einzelnen Einheiten so viel einfacher gestaltet sind: 1. die Anzahl der Trainings pro Woche wurde von mir auf fünf angehoben. 2. in meinem Feedback an den Coach von Training zwei der Woche eins gab ich an, dass dieses viel zu hart gewesen wäre.

Gib dein Feedback an den Coach ehrlich an, damit das Training perfekt auf dich zugeschnitten werden kann.

Trotzdem ziehe ich natürlich jedes Training so perfekt wie nur möglich durch und baue hier und da noch einen griechischen Gott ein, um mich noch ein wenig stärker auszulasten. Weil meine Gedanken jetzt jedoch nicht konstant um bleierne Beine und die Frage: „Wie setz ich mich jetzt hin?“ drehen, befasse ich mich diese Woche immer und immer wieder mit einem nicht ganz unwesentlichen Thema in meinem Vorhaben: Meiner Ernährung. Tatsächlich habe zu Freeletics Bodyweight auch Freeletics Nutrition gekauft. In der ersten Woche habe ich am ersten Tag einmal hinein gesehen und mich nicht mehr weitergehend damit befasst. Als Mutter von zwei kleinen Kindern fällt es mir sehr schwer die Vorgaben aus der Nutrition App mit den Ansprüchen meiner Kinder zu vereinen. Es hilft ja trotzdem nichts – um den größt möglichen Erfolg zu erzielen muss eine bewusste auf mich abgestimmte Ernährung her. Wo ich die herbekomme ist mir noch unklar…

Meine Trainingsbilder

Freeletics Trainingseinheiten & erste Erfolge

Meine fünf Trainingseinheiten der Woche fordern mich nicht so sehr wie in der vorangegangenen Woche. Dass ich nicht so stark schwitze mag auch mit den Temperaturen zu tun haben, die nun endlich wieder ihren Weg unter die 30 Grad-Marke gefunden haben. Hauptsächlich bekomme ich Übungen für meinen Bauch und auch für meine Oberarme. Und bei der einen oder anderen Übung merke ich schon deutlich, dass sie mir leichter fallen. So schlage ich beim griechischen Gott AURA meine persönliche Bestzeit (neue PB: 3:29!). Tatsächlich meine ich, dass man an den Oberschenkeln und am Bauch auch schon einen Unterschied fühlt. Das wiederum motiviert mich sehr für Woche 3. In dieser hoffe ich auf ein wieder härteres Training mit anspruchsvollen Freeletics Übungen und dem ein oder anderen griechischen Gott.

Die zweite Woche – Bilder

Woche2 Body

Freeletics Woche 3 – der Schweiß kommt zurück

In meiner dritten Woche mit meinem Freeletics Programm entscheide ich mich für vier Trainingseinheiten die mir der Coach vorgibt. Ich hoffe, dass sie dieses mal wieder anstrengender und fordernder sind, als die der vergangenen Woche. Und tatsächlich – ich komme wieder ins Schwitzen. Trotzdem spüre ich in dieser Woche, dass meine Motivation geringer ist als in den beiden ersten Wochen. Die Waage zeigt keine Veränderung und auch optisch bleiben noch sichtbare Erfolge aus. Ich bin, wie so oft, einfach zu ungeduldig. Mir ein regelmäßiges, gesundes Essverhalten anzueignen, das mein Training positiv unterstützt fällt mir ebenso schwer. Was mir in dieser Woche jedoch auffällt ist, dass meine Ausdauer sich verbessert hat. Wenn ich zum Beispiel meiner Tochter hinterher renne während sie mit ihrem Fahrrad davon düst, komme ich nicht schon nach den ersten 10 Meters aus der Puste. Auch das ist viel wert.
Meine Hassübung ist und bleiben bislang Burpees. Die Kombination aus Strecksprung der nahezu nahtlos in einen Liegestütz übergeht lässt mich fluchen und aus dem letzten Loch pfeifen.

Mit großer Freude wiederum stelle ich fest, dass Übungen die den Bauch beanspruchen, mir mittlerweile fast schon leicht fallen. Ich kann eine hohe Anzahl an Crunches und HH Leg Raises in optimaler Ausführung hintereinander absolvieren.

Der Sport wird zur Routine

Was ich absolut faszinierend finde ist, wie sehr meine Sporteinheiten zur Routine für mich geworden sind. Es ist fast nicht denkbar ohne ein Training am Abend zur Ruhe zu kommen. Normalerweise würde ich mich als Sportmuffel beschreiben. Bei anderen Sportprogrammen, die ich vor Freeletics ausprobiert hatte, gab ich oftmals frühzeitig auf. Das Hauptproblem was jedes Mal, dass ich keinen Spaß an dem hatte was ich tat. Die Freeletics Übungen hingegen motivieren mich dran zu bleiben, besser zu werden. Jedes Mal wenn ich eine Woche abschließe bin ich gespannt wie der Trainingsplan für die nächste Woche aussieht. Und obwohl ich manchmal genau weiß welcher Trainingstag mir heftig zusetzen wird freue ich mich auf jedes einzelne Freeletics Training. Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, dass ich wirklich dran bleiben kann!

Die dritte Woche – Bilder

Freeletics Woche 3 Bilder

1 KOMMENTAR

  1. Hallo Jasmin 🙂

    super, ich finde deine Motivation richtig ansteckend 🙂
    Ich bin schon ganz am Anfang auf Freeletics gestoßen,
    damals war es nur ein PDF Plan und das ERSTE Workout Aphrodite.

    Mittlerweile ist das Programm schon extrem vielseitiger geworden.
    Aber eines kann ich sagen, es ist so effektiv wie sonst nur wenige Programme.

    Sportliche Grüße
    David

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