Gesunde Ernährung mit Superfoods

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Superfoods für eine gesunde Ernährung

Mit Superfoods super gesund ernähren

  • Superfoods stammen nicht nur aus weit entfernten Ländern sondern auch aus heimischen Regionen
  • Superfoods sind schnell und einfach für eine gesunde Mahlzeit zubereitet
  • Superfoods lassen sich im Einzelhandel vor Ort oder über Online-Shops leicht kaufen

Warum Superfoods eine gute Ergänzung zu deinem Training zu Hause bilden, erfährst du in den folgenden Absätzen.

Auswahl mit Sachkenntnis

Du musst beim Einkauf wissen, dass dieser Begriff gesetzlich nicht geschützt ist: Jeder Anbieter kann ihn beliebig für alle Lebensmittel verwenden. Superfoods zeichnen sich unter anderem durch folgende Eigenschaften aus:

  • es sind pflanzliche Lebensmittel aus biologischem Anbau
  • sie besitzen eine hohe Nährstoffdichte
  • sie weisen einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen auf.

Superfoods ersetzen eine gesunde Ernährung nicht, sie ergänzen eine im Wesentlichen ausgewogene Zusammensetzung der Nahrungsmittel. Es sind Vielfalt und Abwechslung zwischen fleischlicher und vegetarischer oder gar veganer Kost, die als Grundlage der Alltagsversorgung dienen.

Dann hilft eine zielgenaue Ergänzung, dennoch auftretende Mängel auszugleichen. Und bevor du dann zu Tabletten mit Eisen- oder Vitamin D-Konzentraten greifst, informierst du dich über Superfoods. Eisen ist für viele Stoffwechselprozesse im Körper wichtig, zum Beispiel für den Sauerstofftransport im Blut. Vitamin D benötigt der Mensch für viele Regulierungsvorgänge in den Zellen. Beide lebenswichtigen Elemente finden sich in Superfoods wie Avocados (Vitamin D) oder Sojabohnen (Eisen).

Tradition seit Jahrtausenden

Bei Superfoods denkst du eher an exotische Lebensmittel aus weit entfernten Ländern. Das ist richtig – umfasst aber nicht die gesamte Bandbreite:

Sie wachsen auch hier, in unseren Breitengraden. Generell gilt, dass in diesen Nahrungselementen die Jahrtausende lange Erfahrung unterschiedlicher Kulturen steckt.
Die Macaknolle nutzten die südamerikanischen Inka schon vor über 500 Jahren, die Inder verwenden Kurkuma bereits seit 4000 Jahren als Gewürz. Und noch älter ist der Moringabaum aus der ayurvedischen Kultur, der schon seit über 5000 Jahren der Gesundheitspflege dient.

Doch in Deutschland wachsen ebenfalls Superfoods, es sind unter anderem:

  • Gräser wie Gersten- oder Weizengras
  • Wildpflanzen wie Bockshornklee oder Brennnessel
  • Beeren wie Hagebutte
  • Gemüse wie Broccoli und Grünkohl

Ob vor Ort gewachsen oder aus fernen Ländern eingeführt:
Superfoods besitzen – sachgerecht zubereitet – im Wesentlichen stets die gleichen, positiven Wirkungen.

Sie verbessern den Energiehaushalt und erhöhen die Konzentration; sie stärken das Immunsystem und hemmen Entzündungen; sie fördern die Verdauung und verjüngen die Haut.

Genuss mit Nachdenken

Der Genuss von Superfoods allein garantiert noch keine Gesundheit. Stammt der Stoff aus weit entfernten Ländern, ist es auch die Lebensweise der dortigen Bevölkerung, die bestimmte Zivilisationskrankheiten verhindert. Naturvölker zum Beispiel kennen Krankheiten wie Herzinfarkt, Brustkrebs oder Übergewicht auch deswegen kaum, weil sie sich viel bewegen. Es liegt also nicht nur an den dort wachsenden Superfoods, die gewiss zur Nahrung dieser Menschen gehören.

Doch diese Verbindung kannst du auch in deinem Lebensalltag herstellen: Sport in den eigenen vier Wänden mit preiswerten Geräten nach eigener Einteilung ist jederzeit möglich. Die Bandbreite reicht dabei vom Seilspringen bis zum Hula Hooping.

Und noch etwas ist zu bedenken: Superfoods aus exotischen Ländern bekommst du hier vor Ort selten frisch. Als Beispiel bietet sich ein besonders bekanntes Produkt unter den Superfoods an: die Acai-Pflanze aus Brasilien.

Wechselwirkungen im Blick

Die Acai-Pflanze ist gesund, keine Frage, enthält sie doch viele Anthocyanen. Das ist ein Pflanzenfarbstoff, der antioxidativ wirkt, das heißt: Er schützt die Körperzellen vor freien Radikalen. Wenn du ihn verzehrst, zum Beispiel mit Müsli oder Milchprodukten, genießt du diese Wirkung. Doch vergiss nicht, auch frische, einheimische Produkte zu essen. Rotkohl und Holunder, rote Trauben und schwarze Johannisbeeren leisten das Gleiche wie die brasilianische Acai.

Und noch etwas muss du wissen: Es gibt Wechselwirkungen mit Medikamenten, deren Nutzen davon vielleicht beeinträchtigt wird. Wer in großen Mengen Antioxidantien wie sekundäre Pflanzenfarbstoffe zu sich nimmt, behindert damit möglicherweise die Aufnahme von Vitaminen. Generell gilt für Superfoods das, was auf alle Lebensmittel zutriffst:

Die Mischung macht es gesund.

Auch bei Superfoods wie Chlorella, Chiasamen, Granatapfel oder Quinoa setzt du nicht auf das einzelne Produkt – sondern auf die Vielfalt bei der Auswahl.

Verwendung mit Mehrwert

Wenn du Superfoods als Ergänzung zu deiner im Prinzip gesunden Lebensweise mit Ernährung und Bewegung einsetzt, genießt du alle Vorteile. Dazu folgen jetzt einige Beispiele, in welcher Form es sie zu kaufen gibt oder wie du sie in deinen täglichen Ernährungsplan einbaust.

Die Aroniabeeren zum Beispiel – sie enthalten viele Antioxidantien – gibt es getrocknet oder als Saft. In trockener Form bereichern sie das Frühstück oder werden zu gesunden Pralinen, Raw Energy Balls genannt. Chia Samen besitzt doppelt so viel Kalium wie Bananen, fünfmal mehr Kalzium wie Milch und dreimal so viel Eisen wie Spinat. Sie eignen sich zum Andicken von Saucen und Suppen oder als veganer Eierersatz. Außerdem lässt sich daraus eine Chia-Marmelade herstellen: gesund weil zuckerfrei. Ein Produkt, das in Ländern der Europäischen Union (EU) wächst, ist Hanfsamen: Er entfaltet keine berauschende Wirkung, Anbau und Verkauf sind legal. Hanfsamen besitzt pflanzliches Eisen, Omega 3- sowie Omega 6-Fettsäuren sowie die neun essentiellen Aminosäuren. Er empfiehlt sich als Müsli-Zutat, in Joghurt und Smoothie sowie zum Kochen und Backen.

Es gibt übrigens einen guten Grund, Superfoods aus heimischem Anbau nicht völlig zu vernachlässigen: Deutschland gehört global zu den Nationen mit den schärfsten Gesetzen in den Bereichen Umwelt und Lebensmittel. Bei Produkten aus exotischen Regionen der Welt gelten solche Standards nicht in jedem Falle, zum Beispiel beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Bereicherung für Europa

Ein großer Vorteil von Superfoods ist, dass es sie zum einen zum sofortigen Genuss gibt wie als Joghurt zum Beispiel. Zum anderen bieten sie sich aber auch für eine schnelle und problemlose Zubereitung als schmackhafte und gesunde Mahlzeit an. Die ganz normal ausgerüstete Küche in den eigenen vier Wänden genügt dafür.

Die Alge zum Beispiel, die in Asien regelmäßig auf dem Speisplan steht, erobert langsam auch Europa: zu den Superfoods gehört die Alge Kelp. Dieses Meeresgemüse stammt zum größten Teil aus den kühleren Küstengebieten unseres Planeten, hauptsächlich aus dem Nordpazifik. Es besitzt besonders viele Mineralien und Spurenelemente. Für den europäischen Geschmack ist die Alge vielleicht etwas zu jodhaltig. Asiaten hingegen kennen und mögen das, ihre Körper verarbeiten das problemlos und gewinnbringend. Hierzulande wird dieses Meeresgemüse vor der Zubereitung gerne eingeweicht, um das Salzwasser-Aroma zu reduzieren.

Zubereitung für den Genuss

Eine schmackhafte Superfood-Mahlzeit ist zum Beispiel das Algen-Omelette. Es ist in 30 Minuten fertig, darin enthalten sind zehn Minuten Arbeitszeit. Die normal ausgestattete Haushaltsküche hält alles Notwendige dafür bereit. Zwei Nori-Algen, Butter zum Braten, frischer Pfeffer aus der Mühle, Salz, 50 Milliliter Milch und zwölf Eier bilden die Zutaten.

Für die Zubereitung verquirlst du die Eier mit Milch, würzt anschließend mit Salz und Pfeffer. Inzwischen ist die Pfanne mit jeweils einem Butterflöckchen heiß und du bereitest darin vier eher dünne Omeletts aus der Ei-Mischung zu – leicht gebräunt. Jetzt kommen die Omeletts auf eine Frischhaltefolie, die ausgebreitet auf der Arbeitsfläche wartet. Die passend zugeschnittenen Algenblätter legst du nun oben drauf, deckst mit einer weiteren Frischhaltefolie ab und lässt fünf Minuten ziehen. Danach werden die Omeletts mit der Folie stramm zu einer Rolle gewickelt. Der übrige Algenverschnitt dient dann zur Garnierung, wenn die Rollen – in Scheiben geschnitten – auf Tellern serviert werden. Zu diesem Superfood, das auch optisch ein Genuss ist, gönnst du dir in netter Runde einen Weißwein.

Ergänzung zur Home-Fitness

Entdecke Superfoods zur Bereicherung deiner Essensvielfalt gemeinsam mit dem regelmäßigen Sporttreiben. Es ist mit einfachen, preiswerten Geräten zur Home-Fitness jederzeit nach eigener Einteilung zu Hause möglich.

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