Wieso nachhaltige Ernährung so wichtig ist

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Nachhaltige Ernährung - Mann hält Gemüse in Holzkorb aus deutscher Landwirtschaft

Nachhaltige Ernährung: Aktuelle Probleme und Lösungsansätze

Wir Menschen essen drei bis vier Mal am Tag. Manche von uns essen seltener, vielleicht nur zwei Mahlzeiten, andere naschen rund um die Uhr. Essen beherrscht uns, denn ohne Essen können wir selbstverständlich nicht lange überleben. Essen ist aber nicht nur eine Notwendigkeit, sondern es dient auch unserem Genuss. Wir essen aus Leidenschaft, oder um uns anregen zu lassen. Wir essen, um unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu pflegen, uns beim ersten Date nicht nur schüchtern anstarren zu müssen oder, um etwas zu feiern. Manche essen, um sich zu beruhigen oder, um sich abzulenken. Essen gibt uns die Kraft, damit wir das beste Training der Welt durchhalten können. Und Essen ist immer und überall verfügbar – zumindest in unserer Überflussgesellschaft. Essen nimmt einen enormen Raum in unserem Leben ein.

Doch ist unsere Ernährung auch nachhaltig? Um die Antwort gleich vorweg zu nehmen:

Nein.

Der Mensch beutet seinen Planeten aus und lässt es sich dabei gut gehen. Sicher tragen dabei vor allem die großen Konzerne die Hauptschuld, doch das feine Getriebe wird von jedem einzelnen von uns am Laufen gehalten. Doch inzwischen existieren zahlreiche zukunftsweisende Lösungsansätze, die funktionieren. Denn Nachhaltigkeit ist keine Utopie. Natürlich müssen wir uns aktiv dafür einsetzen, diese Lösungen umzusetzen. Und manchmal müssen wir uns auch einfach überwinden, alternative Produkte zu kaufen oder selbst etwas anzubauen.

Die Massentierhaltung und die Überfischung der Meere

Für viele Menschen zählt eine fleischintensive Ernährung wie selbstverständlich zum Alltag dazu. Doch da immer mehr Fleisch billig verfügbar sein soll, setzen Fleischproduzenten verstärkt auf Massentierhaltung. Dadurch wurde Fleisch so billig, dass die meisten von uns täglich davon auf dem Teller haben können. Das war vor einigen Jahrzehnten in Europa noch anders. Denn damals war Fleisch noch ein exklusives Lebensmittel, das meist nur einmal die Woche – wenn überhaupt – gekauft werden konnte. Warum ist die Massentierhaltung so problematisch?

Wir sehen oft nur das leckere Steak für den kleinen Preis.

Was wir nicht sehen:

Ferkel in der Massentierhaltung
Ferkel in einer modernen Aufzuchtbucht, Massentierhaltung

Umso billiger das Fleisch, desto mehr Leid hat das geschlachtete Tier in seinem oft kurzem Leben erleben müssen. Ich möchte hier nicht auf die Details eingehen, denn die Beschreibung des enormen Tierleides von Kükenschredern über Kannibalismus bis hin zu extremer Bewegungseinschränkung würde hier den Rahmen sprengen. Wer mehr darüber erfahren möchte: Youtube bietet dazu hunderte Videos, die heimlich in Massentierhaltungsanlagen aufgenommen wurden, reale Zustände zeigen und vom Zuschauer ein extrem dickes Fell abverlangen.

Was wir auch nicht sehen:

Die Tiere, die wir essen, werden mit Antibiotika und Hormonen vollgepumpt. Die Antibiotika sind notwendig, damit die Tiere nicht krank werden. Wie bei Monokulturen in der Landwirtschaft ist das Risiko dafür exorbitant hoch. Zusätzlich kommen die Tiere auch mit Pestiziden und anderen problematischen Stoffen in Kontakt. Die Hormone sorgen dafür, dass die Tiere schön groß werden, damit möglichst viel Fleisch mit ihnen erzeugt wird. Längst ist klar, dass diese Stoffe beim Essen des Fleischs direkt in unseren eigenen Organismus gelangen und dort wirken. Aus diesem Grund haben wir in unserer Gesellschaft ein zunehmendes Problem mit antibiotikaresistenten Keimen, die dafür sorgen, dass wir manche Krankheiten nicht mehr heilen können.

Immer wieder machen auch Skandale die Menschen auf die problematische Massentierhaltung aufmerksam. Aktuell stehen niederländische Hühnereier und -fleisch in der Kritik, da sie mit dem Insektizid Fipronil behandelt worden sind und Rückstände davon direkt auf unserem Teller landen.

Weitere Skandale gefällig?

Im Jahr 2013 wurde Pferdefleisch als Rindfleisch deklariert. 2010/11 waren Eier schon mal verseucht – damals allerdings mit giftigem Dioxin. BSE, die Rinderseuche, trieb 1997 ihr Unwesen. Irgendwann in den letzten Jahren war auch die Vogelgrippe erschlagendes Thema in unseren Medien.

Hier findest Du alle Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre in Deutschland.

Übrigens:

Die Kuhhaltung für Fleisch oder Milch ist ein wesentlicher Faktor, der unser Klima schädigt. Denn Kühe produzieren extrem viel Methan – und das ist ein Treibhausgas. Umso mehr Methan in unserer Atmosphäre vorhanden ist, desto wärmer wird es auf der Erde.

Beim Thema Fisch ist es leider nicht anders. Nachdem die Meere längst überfischt und einige Fischgründe verseucht sind (zum Beispiel das Meer vor Fukushima), setzt die Menschheit verstärkt auf Fischzucht in künstlichen Becken, den sogenannten Aquakulturen. Hier entstehen ähnliche Probleme wie bei der Fleischpoduktion: Mästung, Hormone, zum Teil auch unsauberes Wasser. Daher stellt Fisch nicht immer eine gute Alternative zum Steak dar. Verbraucher sollten mindestens auf ein „MSC-Siegel achten, das für nachhaltige Fischerei steht.

Lösungen für die Massentierhaltung

Aber müssen wir wirklich auf Fleisch, Fisch und alle tierischen Produkte verzichten und Veganer werden, damit unsere Ernährung nachhaltig ist? Nein, das ist gar nicht notwendig und würde viele Menschen sehr unbefriedigt zurücklassen. Dennoch gibt es sehr gute Lösungsansätze, die wirklich etwas ausrichten können. Am wichtigsten ist, dass wir unseren Fleischkonsum stark zurückfahren. Wenn wir alle nur einen Tag in der Woche auf Fleisch verzichten würden, könnten wir schon viel ausrichten. Dieser sogenannte „Veggieday“, der von der Partei „Die Grünen“ vorgeschlagen wurde, kam aber nicht sonderlich gut an, da er zu sehr nach Verbot klang. Dennoch hat sich seither das Angebot an vegetarischen Gerichten in Mensen, Kantinen und Restaurants stetig vermehrt. Zudem kommen immer mehr Kochbücher und Blogs und Webseiten zum Thema auf.

Natürlich ist bei diesem elementaren Thema auch die wissenschaftliche Forschung nicht ganz untätig. Derzeit versuchen Wissenschaftler Fleisch im Labor herzustellen. Auf diesem Weg lässt sich die Massentierhaltung vielleicht reduzieren oder sogar ganz auflösen – mit ihnen die vielen Probleme. Das Fleisch wird dabei aus tierischen Stammzellen „gezüchtet“, und diese Stammzellen stammen aus Föten. Die widerum müssen für die Stammzellen getötet werden. Das Verfahren ist damit noch nicht ausgereift und wird noch lange auf sich warten lassen. Dennoch handelt es sich um einen sehr interessanten Ansatz, den Tierschützer sicher im Auge behalten werden.

Eine weitere Idee verspricht schon mehr Erfolg, allerdings verlangt sie etwas Überwindung. Das Nahrungsmittel der Zukunft könnten Insekten sein. In vielen Regionen der Welt sind Insekten ein ganz alltägliches Nahrungsmittel: beispielsweise in Asien und Afrika.

Ihr großer Vorteil:

Sie liefern hochwertiges, tierisches Protein und viele wertvolle Inhaltsstoffe bei einer extrem guten Ökobilanz. Während beispielsweise ein Kilo Rindfleisch bis zu 25.000 Liter Wasser verschlingt, verbraucht die Produktion eines Kilos Insekten nur bis zu drei Liter Wasser. Auch, wenn es zunächst ekelig klingt, ob Mehlwurm, Heuschrecke oder Grille: Es kommt eigentlich nur auf die richtige Zubereitung an.

Monokulturen: Das Gemüse- und Obst-Äquivalent für die Massentierhaltung

Auch beim Gemüse wollen wir es günstig. Um das zu erreichen, gehen Landwirte ganz ähnliche Wege wie die Fleischproduzenten: Es wird auf möglichst wenig Raum möglichst viel Gemüse angebaut. Dabei kommen Massen an Pestiziden, Hormonen und immer gern auch Gentechnik zum Einsatz. In diesem Zusammenhang fällt oft der mächtige Konzern Monsanto auf, der sich besonders mit genmanipuliertem Futtermais und Unkrautvernichtungsmittel einem Namen gemacht hat und für einzelne Praktiken stark in der Kritik steht. Auch Lebensmittelskandale dürfen in dieser Branche nicht fehlen. Vielleicht erinnert sich noch jemand an Ehec, dem risikoreichen Darmbakterium, mit dem im Jahr 2011 Sojasprossen belastet waren.

Lösungen für Monokulturen

Bio SiegelEine sehr aktive Gegenbewegung zu Monokulturen findet sich in der ökologischen Landwirtschaft. Darunter lässt sich am einfachsten noch das Siegel „Bio“ verstehen. Die Pflanzen werden dabei in Mischkulturen angepflanzt, was sie resistenter gegen Krankheiten und Schädlinge macht. Es werden zudem mehr mechanische Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung genutzt. Das heißt, es wird noch von Hand gezupft statt gespritzt. Bio-Lebensmittel lassen sich inzwischen in fast jedem Supermarkt erwerben. Klar, die hochwertigen Produkte sind natürlich aufgrund des Mehraufwandes teurer. Und leider lassen sich auch hier nicht immer Skandale vermeiden. Wo „Bio“ drauf steht, ist leider nicht immer „Bio“ drin.

Selbstverständlich finden sich auch dafür gute Alternativen. Am einfachsten ist es, sein eigenes Obst und Gemüse anzubauen. Dazu braucht niemand ein eigenes Haus mit Garten. Wer es sich leisten kann, der mietet sich in seiner Stadt einen Schrebergarten. Günstiger und geselliger wird er, wenn du ihn dir mit deinen Freunden oder Nachbarn teilst. Immer öfter werden auch Dachterrassen und sogar Verkehrsinseln für kleine Stadtgärten umfunktioniert. Sogar Balkone können mehr Essbares liefern, als wir denken. Benötigt wird nur das richtige Equipment und etwas Cleverness. Wer nur wenig Raum in der Breite hat, der sollte einfach in die Höhe bauen. Dieses Prinzip wird vertikaler Garten genannt.

Das Prinzip ist ganz einfach:

Anstatt das typisch ebene Beet zu errichten, werden mehrere Blumenkästen so übereinander platziert, dass darunterliegende Blumenkästen noch genug Sonne erhalten. Mit dem richtigen Know-How lässt sich so eine Menge nutzbarer Fläche generieren.

Die vertikalen Gärten sind übrigens ein Teil des Urban Gardenings, also dem Gärtnern in der Stadt. Unter diesem Stichwort gibt es noch viel mehr zu entdecken. In China, wo es viele Megastädte gibt, wird das Prinzip der vertikalen Gärten sogar in Hochhäusern umgesetzt. Die „Gärtner“ versorgen die Pflanzen dann durch gesteuerte High-Tech-Systeme mit UV-Licht und CO2. Die Abgeschirmtheit der Pflanzen hat noch weitere Vorteile: Schädlinge lassen sich ganz leicht fernhalten und dadurch müssen nur sehr wenig Pestizide aufgewendet werden. Außerdem wird die Ernte vor schädlichen Ablagerungen durch Feinstäube geschützt. Für uns in Deutschland mag das nicht so wichtig klingen, doch China hat in manchen Regionen ein großes Problem mit Luftverschmutzung.

Weitere Probleme der Nahrungsmittelproduktion und ihre Lösungsansätze

Aufgrund verantwortungsloser Bewirtschaftung sehen wir uns heute mit großen Problemen konfrontiert. Immer mehr Bienenvölker gehen aufgrund von Krankheiten oder Schädlingen zugrunde. Den Grund können wir nur vermuten: Möglicherweise liegt es an Pestiziden, eingeschleppten Parasiten und Umweltgiften. Daneben sind unsere Böden zunehmend ausgelaugt. Umso mehr wir anbauen, desto mehr zehren die Pflanzen aus dem Boden. Die Böden lassen sich nur durch aufwendige Bodenverbesserungsmaßnahmen wieder in Form bringen.

Fair Trade Fairer Handel

Nicht zuletzt müssen wir uns auch dem Thema „Faire Arbeitsbedingungen“ widmen. in Europa gehen immer mehr Arbeitsplätze durch Automatisierung verloren, doch insgesamt geht es den Arbeitern hier gut. Anders sieht es in den Ländern aus, aus denen wir unsere Nahrungsmittel importieren. Können wir uns sicher sein, dass die Bauern, die unser Quinoa anpflanzen, auch wirklich fair bezahlt werden und nicht täglich bei der Arbeit ihre Gesundheit oder ihr Leben riskieren? Tatsächlich ist das kein seltenes Problem. Umso günstiger wir unsere Produkte importieren, desto mehr wird in der Regel an den Arbeitsbedingungen und -löhnen vor Ort gespart. Um das Problem nicht zu ignorieren und fairen Handel zu erschaffen, wurden Projekte wie „Fair Trade“ geschaffen. Die Produzenten erhalten faire Löhne, außerdem wird großer Wert darauf gelegt, dass weder Klima noch Mensch ausgebeutet werden. Fair Trade ist vor allem bei Kaffee, Bananen und Kakao von Bedeutung.

Die Produkte, die wir aufwendig importieren lassen, sind zwar bezahlbar, dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass sie weite Wege zu uns zurücklegen müssen. Der Weg wird dabei durch ein Flugzeug oder ein Containerschiff zurückgelegt. In beiden Fällen liegt eine beschämend schlechte CO2-Bilanz zugrunde. So ein Containerschiff verbraucht am Tag rund 100 Tonnen (!) Treibstoff, um sich vorwärts bewegen zu können. Zum Glück wird zur Zeit aktiv an alternativen Containerschiffen mit einem niedrigerem Treibstoff-Verbrauch geforscht.

Abfall: Plastik zerstört unseren Planeten

Plastik zerstört unseren Planeten
Plastik am Strand – keine Seltenheit

Plastik ist überall: Unsere Lebensmittel sind übertrieben sorgfältig in Plastik verpackt. Wer hat sich noch nicht über in Plastik verpackte Bananen gewundert? Es ist zudem viel leichter, ein Sixpack 1,5-Liter-Wasserflaschen aus Plastik nach Hause zu schleppen, als den Kasten mit den Glasflaschen. Wer einkaufen geht, greift gern auch zur Plastiktüte. Doch für durchschnittlich 30 Minuten Nutzungsdauer folgen 400 Jahre, die so eine Tüte braucht, um sich in viele kleine Stückchen in der Größe von Sandkörnern zu zersetzen. Plastik ist natürlich sehr praktisch, das Problem ist nur leider, dass es nicht vollständig abgebaut werden kann.

Das führt zu weiteren Problemen:

Mikroplastik schwimmt in unseren Meeren, steckt in unseren Böden und bereichert längst auch unser Blut, wie Untersuchungen zeigen. In den Ozeanen schwimmen ganze Inseln, die allein aus Plastik bestehen. Im Pazifik existiert eine solche Insel, die größer ist als der Staat Indien. Der Müll gelangt über den Wind oder Regen in unsere Flüsse und wird von da in die Meere gespült. Strömungen führen dann zur Entwicklung gigantischer Müllstrudel. Doch diese „Inseln“ sind leider nicht mit den Meeresbewohnern kompatibel. Viele Meereslebewesen und Vögel gehen an dem Plastik zugrunde. Und die Mikropartikel landen über die Nahrungskette wieder in unserem Blut. Der Kreis schließt sich also.

Haben wir es verdient?

Vielleicht. Wichtig ist nur, dass wir dieses Problem nicht einfach ignorieren. Wir können uns glücklich schätzen, dass auch hier diverse Lösungsmöglichkeiten existieren.

Lösungen gegen das Plastik

Beim Einkauf sollte jeder wiederverwendbare Stoffbeutel, Taschen oder Rucksäcke nutzen. Immer mehr Supermärkte nehmen die klassische Plastiktüte auch aus ihrem Sortiment, darunter REWE. Stattdessen stehen nun Stoffbeutel, stabile Kartons und Papiertüten zur Verfügung. Einweggeschirr aus Palmblättern vermeidet überflüssigen Plastikmüll bei Grillfesten. Wer kennt es nicht? Der komplett vermüllte Park nach einem kollektiven Stadt-Grillgelage im Juli ist einer der hässlichsten Anblicke, die in Großstädten möglich sind. Gemüse und Obst gibt es bald mit einem Tattoo, auch „Laser Branding“ genannt, statt aufwendiger Plastik-Verpackung. Die Methode ist in Schweden bereits populär, hier bei uns wird sie hoffentlich bald folgen. Zu finden werden die Gemüsetattoos wohl vor allem in Bio-Supermärkten sein. Statt der Gemüse-Plastiktüte lässt sich auch hier ein separater Stoffbeutel wiederverwenden.

Auch die Wissenschaft spielt bei der Lösung des Plastikproblems eine große Rolle. Es geht hier vor allem um eine Reinigung der Meere, die am meisten unter dem Plastik-Wahn zu leiden haben. Die mechanische Reinigung der Meere, das heißt, das Abfischen des Plastikmülls stellt einen der wichtigsten Punkte dar. Vor kurzem machte der Niederländer Boyan Slat auf sich aufmerksam, weil er mit riesigen Müllstaubsaugern für plastik-freies Ozeanwasser sorgen will. Der Müllsauger soll 2018 zum ersten Mal eingesetzt werden und innerhalb von fünf Jahren die Hälfte einer Müllinsel, die zwischen Kalifornien und Hawai liegt, zu entsorgen. Daneben findet zur Zeit eine weitere interessante Forschung zu einem Enzym statt, dass von der Raupenart Galleria mellonella produziert wird. Das Enzym soll in der Lage sein, Kunststoff zu zersetzen. Wenn sich das Enzym als wirksam erweist, könnte es eines der größten Probleme unserer Zeit lösen.

Nachhaltigkeit: Viele Probleme existieren, aber auch zahlreiche Lösungsansätze

Um nachhaltige Ernährung durchsetzen und andere davon überzeugen zu können, ist es sehr wichtig, viele gute Argumente zu kennen. Das Thema darf nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein der Gesellschaft verschwinden. Zum Glück findet es immer mehr Aufmerksamkeit in den Medien. Diverse Nachrichten-Portale und Medienunternehmen berichten regelmäßig innerhalb von Zeitungsartikeln oder Reportagen über die aktuellen Probleme und wie wir es besser machen können. Auch Dokumentations- und Filmemacher sind längst auf den Zug aufgesprungen und schaffen immer mehr sehenswerte Produktionen, die wir uns nicht entgehen lassen sollten. Wer noch mehr über dieses wichtige Thema lernen möchte, dem empfehle ich folgende Produktionen:

  • Plastic Planet
  • Plastik über alles – Eine Welt aus Plastik
  • Bottled Life
  • More than honey
  • Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane
  • Tomorrow
  • 10 Milliarden – wie werden wir alle satt?
  • Taste the Waste
  • Monsanto – mit Gift und Genen
  • Hope for All

Aus diesen Filmen lassen sich noch viele weitere Argumente, Lösungen und Informationen gewinnen, als dieser Beitrag jemals auflisten könnte. Ein Reinschauen kann sich daher lohnen. Übrigens: Der Welternährungstag ist jedes Jahr am am 16. Oktober!

Weitere Quellen:

https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/definitionen_1382.htm
https://www.nachhaltigkeit.info/artikel/nachhaltigkeitsdreieck_1395.htm
https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/nachhaltige-lebensmittel-und-ernaehrung-100.html

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