Kokosöl und dessen positive Verwendungsmöglichkeiten

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Kokosöl mit Kokosnüssen

Kokosöl ist nicht erst seit einigen Jahren bekannt für seine positiven Effekte auf unsere Gesundheit. Schon seit vielen Jahrtausenden nutzen verschiedene Völker, vor allem im südlichen Raum, Kokosöl als Grundnahrungsmittel. Heutzutage findet das Kokosöl viele verschiedene Verwendungen, wie in der Kosmetikbranche oder beim Kochen. Welche Verwendungen das sonst noch sind und ob das Kokosöl wirklich so gesund ist, wie gerade von vielen beschrieben wird, klären wir in diesem Beitrag.

Kokosöl und die Verwendungsmöglichkeiten:

  • Für die Haut
  • Für das Gesicht
  • Für die Haare
  • Für die Ernährung
  • Zum Abnehmen
  • Gegen Ungeziefer
  • Gegen Krankheiten

1 Kokosöl für die Haut

Die Haut ist das größte Organ eines Menschen. Über sie werden schädliche Einflüsse von außen ferngehalten, die Temperatur des Körpers wird reguliert und die Atmung wird unterstützt. Genau deshalb ist es wichtig, dass ihr viel Aufmerksamkeit und Pflege zugutekommt.

Kokosöl ist bekannt für seine Feuchtigkeit spendende Wirkung für die Haut. Das besondere Öl macht die haut weich und samtig und hat zudem eine antimikrobakterielle Wirkung. Wirkt also bei Hautkrankheiten positiv und vorbeugend.

1.1 Gegen unreine Haut (Pickel und Akne)

Kokosöl kann bei Pickel und Akne helfen. Was in der Pubertät noch völlig normal sein kann, hält sich bei manchen Menschen auch noch danach. Wer Kokosöl benutzt wird feststellen, dass Pickel rasch verschwinden und die Akne nach und nach das zeitliche segnet. Neue Akne Schübe werden vorgebeugt, wenn das Kokosöl regelmäßig genutzt wird. Grund dafür sind die Inhaltsstoffe von Kokosöl, die Entzündungen stoppen und lindern. Auch fettige Haut lässt sich damit gut pflegen.

1.2 Gegen Cellulite

Cellulite betrifft fast ausschließlich Frauen und kommt in fast jeder Altersstufe vor. Fettablagerungen in der Haut führen zu kleinen Dellen, die nach außen zeigen. Das führt dann zur sogenannten Orangenhaut. Kokosöl ist ein wirksames Mittel dagegen. Es spendet der Haut Feuchtigkeit und sorgt für einen straffenden Effekt. Cellulite hinterlässt dann deutlich geringere Spuren oder verschwindet sogar ganz.

1.3 Gegen Falten

Falten bilden sich im Gesicht bereits ab dem 30. Lebensjahr und sind unvermeidlich. Manche bekommen schneller Falten, andere langsamer. Da Falten fast immer aus trockener Haut resultieren und Kokosöl feuchtigkeitsspendend ist, bietet es sich an schon frühzeitig mit einer regelmäßigen Gesichtsbehandlung zu beginnen. So werden Falten vorgebeugt und das äußere Erscheinungsbild wirkt im Alter jünger.

2 Kokosöl für die Haare

Die Haare sind für unser Erscheinungsbild besonders wichtig. Sehr verwunderlich ist es deshalb, dass viele Menschen kaum Wert auf eine hochwertige Pflege der Haare geben. So wird meist nur ein billiges Shampoo benutzt. Eigentlich kann es aber ziemlich einfach sein: Viele Studien haben bewiesen, dass Kokosöl gut für die Haare ist. Es revitalisiert unsere trockenen Haare, vermindert den Haarausfall und kann sogar wieder zu Haarwachstum führen. Insgesamt bringt Kokosöl dem Haar mehr Glanz, Volumen und Frische.

2.1 Wirkung für die Haare

Kokosöl hilft gegen schuppiges, trockenes und glanzloses Haar. Es unterstützt das Haar beginnend bei der Kopfhaut und Haarwurzel bis ins Haar selbst. Egal bei welchen Problemen mit dem Haar – einen Versuch mit Kokosöl ist es definitiv wert. Es besitzt keine bekannten Nebenwirkungen und ist einfach zu benutzen.

Wie macht Kokosöl das? Reines Kokosöl ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, welche dem trockenen Haar von innen heraus helfen und Schäden reparieren. Zudem befeuchtet es sprödes und trockenes Haar. Es ist bekannt dafür, dass es bei Haarausfall hilft.

3 Kokosöl für die Ernährung

Kokosöl kann auch für die Ernährung genutzt werden. Trotz einiger Bedenken in Bezug auf das hohe Gehalt gesättigter Fettsäuren wie von der Verbraucherzentrale Bayern geäußert, empfehlen wir das Kokosöl. In den Studien wird oft davon gesprochen, dass Kokosöl viele gesättigte Fettsäuren enthält und es unseren Cholesterinspiegel erhöht. Es soll also ähnlich wie tierisches Fett sein, also eher negativ. Grundsätzlich stimmt es auch, dass das Cholesterin erhöht wird, allerdings muss hier genauer darauf eingegangen werden. Kokosöl besitzt auch viele mittelkettige Fettsäuren, vor allem die Laurinsäure. Diese erhöht nachweislich den Spiegel des „guten“ Cholesterins und sorgt sogar für eine gesundheitliche Verbesserung.

Interessant ist hier auch dieser Artikel bei stern.de, bei dem von einer Studie zum Thema Cholesterin und Sterblichkeit geschrieben wird. Testprobanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Während die eine Gruppe nur tierisches Fett zu sich nahm, ersetzte die andere Gruppe es mit pflanzlichem Fett. Das Ergebnis war dahingehend überraschend, dass zwar der Cholesterinspiegel der zweiten Gruppe sank, aber nicht ihr Sterblichkeitsrisiko. Im Gegenteil hatten sie sogar ein höheres Risiko zu sterben. Aussagen über das Risiko von Cholesterin sind also immer mit Vorsicht zu genießen.

Unsere Empfehlung: Genießen Sie Kokosöl in Maßen, wie Sie es mit jedem Lebensmittel tun sollten. So profitieren sie von den positiven Eigenschaften des Kokosöls. Einige Rezepte mit Kokosöl finden sich auf kochbar.de.

Kokosöl für die Ernährung und Abnehmen

3.1 Kokosöl zum Abnehmen

Kokosöl ist jetzt kein Wundermittel um schnell lästige Pfunde loszuwerden. Allerdings haben unabhängige Studien immer wieder gezeigt, dass Kokosöl eine regulierende Wirkung auf den Energiehaushalt des Körpers hat. Kokosöl eignet sich also um eine gesunde Ernährung zu unterstützen um so langsam und langfristig abzunehmen.

4. Kokosöl gegen Ungeziefer

Insekten und Ungeziefer können nicht nur nervig sein, sondern auch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Für Flöhe, Läuse und Milben gibt es viele chemische Wundermittel, die jedoch häufig sehr aggressiv sind und diverse Nebenwirkungen mit sich bringen. Kokosöl ist ein natürliches Mittel das ganz ohne Nebenwirkungen gegen Ungeziefer helfen kann. Die besondere Zusammensetzung des Kokosöls hat eine nachweislich schützende Wirkung gegen Parasiten.

4.1 So wirkt Kokosöl gegen Flöhe, Läuse und Milben

Das Besondere in Kokosöl ist eine schon vorher angesprochene mittelkettige Fettsäure, der sogenannten Laurinsäure. Menschen und Haustiere nehmen diese nicht direkt wahr. Insekten und Parasiten allerdings reagieren sehr empfindlich auf den Geruch dieser Säure. Die Schädlinge suchen beim Wahrnehmen, des für sie abschreckenden Geruchs, normal das Weite.

Die antibakterielle Wirkung des Kokosöls hilft außerdem, wenn die Insekten bereits Eier gelegt haben und tötet diese wirkungsvoll ab. Auch Bakterien und Viren werden zerstört.

So hilft Kokosöl übrigens auch um sie die gefährlichen Zecken vom Hals zu halten. Die Chance eine schwerwiegende Krankheit übertragen zu bekommen, wird bei Zeckenbissen zunehmend größer.

5. Kokosöl gegen Krankheiten

Kokosöl hilft auch bei vielen Krankheiten. Durch die Laurinsäure, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäure und vieler Antioxidantien im Kokosöl wirkt sie so positiv bei vielen Beschwerden.

Mehr Informationen zu den genauen Inhaltsstoffen und der gesundheitsfördernden Wirkung von Kokosöl liefert dieser Artikel auf naturtest.com.

5.1 Gegen Herzkrankheiten

Der Einfluss von Kokosöl bei Herzkrankheiten wurde über viele Jahre untersucht. Die Ergebnisse waren dabei weitestgehend immer dieselben:

Kokosöl ist äußerst hilfreich dabei, die Auslöser und Risikofaktoren für Herzerkrankungen zu minimieren. Zurückzuführen ist das auf die vielen positiven Inhaltsstoffe.

5.2 Gegen Alzheimer & Demenz

Leider sind Demenzerkrankungen in Deutschland immer häufiger anzutreffen. Ein wirksames Gegenmittel gibt es nicht. Alzheimer ist eine spezielle Demenzerkrankung. Demenz ist der Überbegriff für verschiedene Krankheiten mit Verlust der geistigen Fähigkeiten. Obwohl es kein wirksames Gegenmittel gibt, können bestimmte Lebensmittel vorbeugend wirken. So auch das Kokosöl. Zwar ist es nicht erwiesen, interessant ist aber folgende Beobachtung:

In Ländern in denen häufiger Kokosöl bzw. Kokosnuss konsumiert wird, erkranken die Menschen sehr viel seltener an Demenzerkrankungen. Ein weiterer Grund Kokosöl auf den Speiseplan zu rufen.

6 Andere Produkte der Kokosnuss

Die Kokosnuss hat noch deutlich mehr zu bieten als nur das Kokosöl. Folgende Produkte sind ebenfalls interessant, die durch viele positive Eigenschaften auffallen:

  • Kokoswasser
  • Kokosmilch
  • Kokosmehl
  • Kokosblütenzucker

Andere Kokosnuss Produkte

6.1 Kokoswasser

Kokoswasser findet sich in der unreifen, noch grünen Kokosnuss. Es ist eine klare Flüssigkeit mit vielen tollen Inhaltsstoffen und optimalen Nährwerten. In einigen Ländern wird Kokoswasser regelmäßig getrunken und ersetzt das fehlende Trinkwasser. Der Geschmack ist angenehm, nicht zu süß oder sauer.

Kokoswasser enthält wenig Zucker, dafür aber eine ganze Reihe an gesunden Nährwerten. Der Energiegehalt pro 100 ml Kokoswasser beträgt 20-25 Kalorien, das ist halb so viel wie bei einem Softdrink. Die Kalorien kommen hauptsächlich vom guten Fruchtzucker, der Fructose.

6.2 Kokosmilch

Kokosmilch ist die weiße cremige Flüssigkeit, die aus der Kokosnuss gewonnen wird. In tropischen Regionen zählt die Milch zum Grundnahrungsmittel. Kokosmilch wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss verarbeitet. Kokosmilch ist als pflanzliche Milch eine optimale Alternative zur von uns meist verwendeten tierischen Milch und ist mittlerweile in immer mehr Supermärkten im Sortiment.

6.3 Kokosmehl

Kokosmehl eignet sich hervorragend zum Backen. Der Vorteil zu den meisten anderen Mehlsorten die wir kennen ist, dass es kein Gluten enthält. Kokosmehl hat einen ganz eigenen und besonderen Geschmack, der fast jedem zusagt. Besonders für Menschen mit Zöliakie, also welche mit einer Unverträglichkeit gegen Gluten, dürfte das Kokosmehl eine gute Alternative darstellen. Es ist zudem basisch, was besonders gut ist, da heutzutage viele Menschen an einer Übersäuerung leiden, ohne es zu wissen. Wer gerne mal selber gesünder backen will, sollte sich das Kokosmehl anschauen.

6.4 Kokosblütenzucker

Der Zuckerkonsum ist in unserer Ernährung das wohl größte Problem. Es verursacht viele Krankheiten und führt die Fettleibigkeit. Leider finden sich mittlerweile in fast allen Lebensmitteln Zucker, besonders in Fertigprodukten. Wichtig ist aber zu wissen, dass Zucker nicht gleich Zucker ist. Der Industriezucker, der sich fast überall findet, schadet dem menschlichen Organismus.

Kokosblütenzucker hingegen kann eine vielfältige und positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben. Er ist natürlich!

Kokosblütenzucker wird in einem speziellen Verfahren aus dem Saft der Kokosnuss gewonnen. Dieser Zucker hat einen speziellen karamellartigen Geschmack mit einer Vanille-Malz Note. Seine gute Süßkraft ermöglicht es den herkömmlichen Zucker in unseren Speisen zu ersetzen.

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